Hintergrund

Die Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell wurde 1981 von einer Elterninitiative gegründet.
Träger der Schule ist der Waldorfschulverein Gröbenzell e.V., der für alle administrativen Belange der Schule verantwortlich ist.
Als staatlich anerkannte Gesamtschule beherbergt die Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell einzügig die Schulklassen 1 bis 13 unter ihrem Dach. Die Schüler und Schülerinnen kommen aus Gröbenzell und den umliegenden Gemeinden mehrerer Landkreise sowie aus der Stadt München.
Unterrichtet wird nach dem Waldorf-Lehrplan. Die Lehrerinnen und Lehrer haben außer den beiden Staatsexamen die Waldorflehrerausbildung absolviert und nehmen kontinuierlich an Fortbildungen teil.
Zusätzlich zum Waldorfschulabschluss kann das staatliche Abitur bzw. die Mittlere Reife erworben werden.

Die Waldorfpädagogik wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts von Rudolf Steiner entwickelt. Der Begründer der Anthroposophie gewann als Pädagoge grundlegende Einsichten in die Gesetzmäßigkeiten der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.
Auf diesen Einsichten basiert das Unterrichtskonzept, das die Schülerinnen und Schüler in körperlicher, seelischer und geistiger Hinsicht dem jeweiligen Alter entsprechend ausbildet
und fördert. Das entscheidende Motiv ist die Individualität des Kindes und die ganzheitliche Wahrnehmung und Förderung.
In der Praxis unterscheidet sich der Unterricht an Waldorfschulen von herkömmlichen Schulen durch einige Besonderheiten: Im Epochenunterricht wird ein Stoffgebiet über mehrere Wochen intensiv erarbeitet. Fremdsprachen werden ab der ersten Klasse unterrichtet. Der künstlerische Umgang mit Lerninhalten und die Förderung von handwerklichen und musischen Fähigkeiten ergänzen die Ausbildung des Intellekts. Die Bewegungskunst Eurythmie, durch die die Wahrnehmung der Sprache und die motorische Koordinationsfähigkeit gefördert werden und die ökologische Arbeit im Schulgarten sowie die Auseinandersetzung mit verschiedenen Gewerken vervollständigen das breite Fächerangebot.